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Allgemeine Marken und Produktbeschreibungen

Unsere Marken



Allgemeine Erklärungen und Beschreibungen:

Wie funktioniert das TFL COOL SYSTEM®?
Das TFL COOL SYSTEM® basiert auf praktischer Physik. Dunkle Farbe absorbieren Sonnenstrahlungen und erwärmen sich dadurch erheblich mehr als helle Farben, die bis zu 95% der Lichtenergie reflektieren.Im Bereich der Infrarot-Strahlung wird die von dunklen Materialien absorbierte Lichtenergie in Wärme umgewandelt. Dadurch erwärmt sich das Material (Leder) und gibt diese Wärme wieder an die Umgebung (Körper) ab. Materialien die mit dem TFL COOL SYSTEM® ausgerüstet sind, absorbieren keine Sonnenstrahlung im Infrarotbereich, vielmehr wird diese reflektiert. Dies hat zur Folge, dass sich durch TFL COOL dunkle Materialien bedeutend weniger erhitzen.

TFL COOL SYSTEM® finden Sie in vielen Modellen von Stadler, Lindstands und Halvarssons

CORDURA® Hart im Sport - unverwüstlich auf Reisen
CORDURA® Stoffe sind ein wichtiger Bestandteil bei anspruchsvoller Motorradbekleidung. Extreme Festigkeit und Haltbarkeit ermöglichen die Gestaltung einer Hochleistungsbekleidung, die wesentlich leichter ist, als die klassische Lederbekleidung. Bequem und stark, bietet Motorradbekleidung aus CORDURA®-Stoffen dem Träger Schutz und Komfort. CORDURA®-Stoffe, das Synonym für Festigkeit und Langlebigkeit, sind nun noch luftiger, komfortabler und erlauben, dank einer Neuentwicklung, eine ungehinderte Luftzirkulation. “Air Flow Technology” ist das Schlüsselkonzept für diese neuartigen Stoffe mit Namen CORDURA®AFT. Diese Stoffe sind extrem luftig, wasserabweisend durch TEFLON® HT Ausrüstung und speziell für den Einsatz in Motorradbekleidung entwickelt.
CORDURA®AFT (Air Flow Technology) Stoffe werden mit einer speziellen Luftfluss-Technologie versehen, die eine einzigartige Kombination von Haltbarkeit und Komfort verleiht. Diese Technologie verleiht Stoffen eine deutlich höhere Atmungsaktivität.
Haltbarkeit (Scheuerbeständigkeit) CORDURA® ist doppelt so haltbar als alle anderen Gewebe, Diese Stoffe finden Sie in den Produkten von Stadler


schoeller® dynatec ist ein Ergebnis jahrzehntelanger Forschung auf dem Gebiet der schützenden Gewebe. Kernstück des Gewebes ist eine Faser (Dynafil TS-70) auf Nylonbasis, die ausgezeichnete Schutzfunktionen aufweist. Reißfest, abriebfest, strapazierfähig, wasser-, schmutz- und ölabweisend, hoher Tragekomfort, pflegeleicht

Fast ausnahmslos setzt Stadler dynatec mit eingewebten 3M ScotchliteTM Fäden ein, um die Sichtbarkeit bei Dunkelheit oder schlechten Witterungsverhältnissen zu erhöhen.Bekleidung, die mit 3M ScotchliteTM Reflexmaterialien ausgestattet ist, erhöht die Erkennung und damit die Sicherheit von Personen bei Dämmerung und Dunkelheit durch sehr hohe Rückstrahlwerte des einfallenden Lichtes (z.B. Autoscheinwerfer).

ScotchliteTM Reflexmaterialien besitzen ein offenes, sehr weitwinkliges Rückstrahlsystem aus katadioptrisch wirkenden Glaskugeln. Auftreffendes Licht wird brillant silber-weiß und enggebündelt zur Lichtquelle zurückgestrahlt.


Dryway® und Dryway+®

In vielen Halvarssons und Lindstrands Produkten sind Dryway® und Dryway+® verarbeitet. Sie sind Funktionsmembrane, die Jofama selber mitentwickelt hat, um sicher zu sein, dass sie die extremen Belastungen beim Motorradfahren standhalten. Die Geschwindigkeit und der Fahrtwind stellen hohe Ansprüche auf die Widerstandsfähigkeit gegen Wind und Wasser. Dryway®und Dryway+® haben im Grunde die gleichen Eigenschaften. Dryway+® ist doch mehr dehnbar und behält seine Funktion auch unter extremen Bedingungen. Das ist wichtig bei Hosen, besonders im Gesäß und an den Knien.
Die Technologie hinter Dryway® und Dryway+® und bei anderen Typen von Funktionsmembranen baut auf dem Unterschied in Temperatur und Feuchtigkeit auf den Innen- und Außenseiten der Membran. Die Wärme und die Feuchtigkeit auf der Innenseite bilden Dampf der nach Außen drängt, aber gleichzeitig kann Nässe vom Regen draußen gehalten werden. Dabei soll man bedenken, dass der Prozess umgekehrt läuft, wenn die Außentemperatur höher ist als drinnen. Dann drängt die Feuchtigkeit nach Innen, wie zum Beispiel beim Einsatz von Heizgriffen.


HI-ART®

High Abrasion Resistant Textile

Was nicht passieren darf, ist passiert! Sie haben den Aufprall auf den Boden überstanden, aber Sie wissen, dass das nur der Anfang ist. Wenn Sie mit 110 km/h unterwegs gewesen sind, dann brauchen Sie fünf bis sieben Sekunden bis zum Stillstand. Normale Kleidung hält bei solchen Geschwindigkeiten nur Bruchteile von einer Sekunde!
HI-ART® ist als Material von Jofama selbst entwickelt und wird auf gefährdeten Stellen in der Bekleidung eingesetzt. So kann der Reibungswiderstand für Textilien über 500 Prozent gesteigert werden, mehr als 200 Prozent für Leder – ohne die Kosten der Artikel in die Höhe zu treiben.
HI-ART® hat eine Frotté ähnliche Bindung. Der Faden wird nach Außen in der Form kleiner Schlaufen gedreht und dadurch entsteht die Reibung gegen die kurzen Enden der Fasern. Es ist wie beim Durchsägen eines Holzstückes – es ist schwieriger in der Längsrichtung der Fasern zu sägen als quer von der Seite.
Sollte das passieren, was nicht passieren darf – hoffen wir, dass Ihre Kleidung mit HI-ART® versehen ist.


Outlast® Kalt wird warm - warm wird kühl.

Outlast®
ist ein hochtechnologisches Material, das Temperaturunterschiede ausgleicht. Kalt wird warm und warm wird kalt.
Ursprünglich wurde das Material entwickelt, um Astronauten vor extremen Temperaturunterschieden zu schützen. Heute hat es unzählige Einsatzmöglichkeiten und bringt uns im Alltag auch mehr Komfort.
Seine Eigenschaften regeln die Temperatur am Körper auf ein behagliches Niveau, auch wenn die äußeren Bedingungen sich ständig ändern. Es klingt wie Magie, aber es gibt selbstverständlich eine technische Erklärung. Einfach ausgedrückt, besteht die Magie aus tausenden von mikroskopisch kleinen Paraffinkapseln, die Wärme absorbieren, speichern und sie dann an Partien abgeben, wo die Temperatur niedriger ist. Wenn die Kleidung trocken ist und das Wetter umschlägt und es kälter wird, bleibt die Temperatur dank der gespeicherten Wärme weiter hoch. Und umgekehrt. Temperaturschwankungen werden ausgeglichen und der Träger fühlt sich dabei wohler. Zu finden in den Produkten von Halvarssons.


CE-Prüfzeichen

Es geht um Ihre Sicherheit. Das CE-Prüfzeichen ist für Sie da, damit Sie wissen, was Sie beim Einkaufen bekommen. Das ist eine Garantie, dass die Ware einen gewissen, festgelegten Standard erreicht. Für Motorradbekleidung und andere Schutzausrüstung werden für dieses Prüfzeichen umfassende und unabhängige Prüfungen verlangt.
Warnung vor falschen Prüfzeichen!
Ja, das ist leider wahr. Viele Hersteller stellen auch falsche Prüfzeichen her. Hier sind einige Beispiele von Informationen, die bei echten Prüfzeichen dabei sein müssen. Alle geprüften Produkte müssen mit dem CE-Symbol gekennzeichnet sein und die beiliegenden Informationen müssen in der jeweiligen Landessprache sein. Die Verbraucherinformation soll auch angeben von welchem Institut die Prüfung ausgeführt und das Prüfzeichen ausgestellt worden ist, mit Name und ID-Nummer. Name, Warenmarke oder andere Merkmale des Produktes sollen außerdem deutlich gekennzeichnet sein. Jeder Protektor soll ein Kennzeichen des aktuellen Protektortyps aufweisen. Die Nummer des aktuellen Europastandards soll ebenfalls angegeben sein (z.B. EN 1621-1) Sind diese Angaben im Lieferumfang nicht enthalten, ist das eventuell vorhandene Prüfzeichen wahrscheinlich nicht echt. Sind die Angaben trotzdem da, ist es immer noch keine Garantie, aber trotzdem eine Hilfe, um festzustellen, ob das Prüfzeichen echt ist.

Die richtige Größe ist wichtig
Damit die eingebauten Protektoren ihre korrekte Schutzwirkung haben und die Reibfestigkeit und Funktion der Kleidung richtig funktionieren, ist es wichtig, dass die Kleidung richtig sitzt. Probieren Sie sie lieber noch einmal an und zögern Sie nicht, uns bei der Suche um Rat zu fragen.
CE-Kennzeichnung in der Praxis
Hier ist eine kurze Zusammenstellung mit Beispielen für die Forderungen der CE-Prüfzeichen verschiedener Standards, speziell für Motorrad-Schutzbekleidung. Das Kennzeichen und die Prüfungen sind dazu da, um zu zeigen, dass die zum Verkauf angebotenen Kleidungsartikel und Zubehören mit Schutzfunktion, einen gewissen Standard erfüllen.

EN 1621-1
Schutz gegen mechanische Einwirkung auf Motorradfahrer

Separate oder kombinierte Protektoren für Schulter, Ellbogen, Hüfte und Knien – die am häufigsten gefährdeten Körperteile.
Außer den unten beschriebenen Testkriterien, gibt der Standard auch ihre Form an und wie große Flächen sie zu decken haben.

Testmethode: Die verschiedenen Protektoren werden mit einem Stahlgegenstand neun Mal auf verschiedenen Stellen angeschlagen, entsprechend eine Kraft von 50 J. Der Mittelwert der auf der anderen Seite gemessenen Kraft dieser Schläge darf nicht mehr als 35 kN betragen. Und kein einzelner Schlag darf 50 kN überschreiten. Um ein CE-Prüfzeichen zu erhalten, muss jeder Protektor diese Forderungen erfüllen.

EN 1621-2
Rückenprotektor für Motorradfahrer

Der Rückenprotektor soll Wirbelsäule und umliegende Weichteile gegen Stöße und Schläge schützen. Die Tests simulieren Stürze gegen Pflastersteine und Kanten. Für das Prüfzeichen stehen auch Forderungen an Passform und Tragekomfort, so dass ein genügend großer Teil des Rückens vom Protektor bedeckt ist. Der Standard hat zwei Stufen.

Testmethode: Bei der Prüfung wird der Protektor mit einem Stahlgegenstand in der Form eines Pflastersteines angeschlagen, auf mindestens fünf Punkten des Protektors und einzelne Schläge extra auf erfahrungsgemäß schwache Stellen. Um die Anforderungen des höheren Standards (Level 2) gerecht zu werden, soll die Energie der Schläge 50 J entsprechen. Der Mittelwert aller Schläge, gemessen an der Innenseite des Protektors, darf 9 kN nicht überschreiten. Und kein einzelner Schlag darf 12 kN überschreiten. Für „Level 1“ darf der Mittelwert 18 kN nicht überschreiten und kein einzelner Schlag 24 kN.

EN 13634
Schutzbekleidung für den Fuß für professionelle Motorradfahrer

Die Forderungen bei der CE-Prüfung eines Stiefels umfassen die Qualität des Materials, Steiffestigkeit und Widerstand gegen Reibung, Penetration und Reißen. Auch dieser Standard ist in zwei Stufen eingeteilt.

Testmethode: Reibungswiderstand ist wichtig und wird wie für die EN 13595-2 getestet, gegen eine Schleifrolle. Die Außenseite muss für „Level 1“ fünf Sekunden aushalten. Für „Level 2“ werden ganze zwölf Sekunden verlangt.
Schnittwiderstand wird auch geprüft und die Sohlen sollen außerdem gegen Chemikalien, Öl und Benzin resistent sein. Das Prüfzeichen wird mit oder ohne Protektoren für Fußgelenke und Schienbein ausgestellt.
Unsere Stiefel von Lindstrands sind auch gegen Schläge und Stöße nach „Level 1“ geprüft.

EN 13595-1 bis zu EN 13595-4
Schutzkleidung für professionelle Motorradfahrer – Jacke, Hose und Vollkörperanzug

Der Standard für Schutzkleidung ist auf jene Kategorie ausgerichtet, die sich die meiste Zeit im Verkehr bewegen, professionelle Fahrzeugführer. Für alle, die den besten Schutz wollen, ist dieser Standard selbstverständlich ebenfalls interessant. Außer Reibungstests werden auch hohe Ansprüche an Passform und die Form der Kleidung gestellt. Ein wichtiger Aspekt ist, dass sie so sitzen, wie es gedacht ist – auch in Unfallsituationen.
Der Standard hat zwei Stufen: „Level 1“ ist die etwas einfachere Variante, die etwas Schutz bietet. „Level 2“ ist etwas härter ausgelegt und verlangt mehr von der Schutzfunktion der Kleidung.

Testmethode: Um diese Prüfung zu bestehen, wird die Kleidung bei der Prüfung mehreren Tests ausgesetzt, wie Abriebfestigkeit, Zug- und Reißfestigkeit und Berstwiderstand. In den Reibungstests wird die Kleidung einfach gegen eine Schleifrolle gehalten und die Zeit gestoppt. Normaler Textilstoff ist in weniger als eine halbe Sekunde durch. Für „Level 1“ sollen Zonen 1 und 2 (die meist gefährdeten auf dem Körper) vier Sekunden halten. Für „Level 2“ sollen Zone 1 und 2 sieben Sekunden halten! Das entspricht etwa die Zeit, die der Fahrer nach einem Sturz bei 110 km/h auf dem Boden rutscht.
Wie tief in das Material eine Messerspitze mit einer angegebenen Kraft eindringen kann, entscheidet der Penetrationswiderstand. Zug- und Berstwiderstand wird beim Dehnen gemessen, bis Material, Reißverschluss oder seine Befestigungen reißen. Ein gewisser Druck gibt die erforderte Grenze an.